Ersterer ist mit Schock- und Eingriffsräumen sowie mit den technischen Voraussetzungen für die Notfallversorgung ausgestattet. Hingegen zeichnet den elektiven Bereich eine Wohlfühlatmosphäre mit Hotelcharakter aus. Er verfügt über Multifunktionsräume, die mit mobilen Geräten und Wagen für Untersuchungs- und Behandlungsutensilien ausgestattet werden.

Elektiver Bereich

Der Begriff „geplant“ umfasst - mit Ausnahme geburtshilflich / gynäkologischer Patientinnen - alle Aufnahmeformen wie z.B. vorstationäre, nachstationäre, ambulante und stationäre Aufnahmen. Hierfür sind den einzelnen Fachabteilungen entsprechende Zeitfenster eingeräumt worden, in denen sie den Elektiv-Bereich entweder mit einem Facharzt oder einem erfahrenen Weiterbildungsassistenten besetzen.

Der Patient wird von einer fachübergreifend eingesetzten Arzthelferin in Empfang genommen. Bei klarer Indikationsstellung durch den einweisenden Arzt, werden Informationsbogen sowie die Einverständniserklärung ausgehändigt. Für alle operativen Diagnosen existieren bezüglich der Labordiagnostik Standards. Fehlen aktuelle Laborwerte, führt die Arzthelferin die Blutentnahme entsprechend dem vorgegebenen Standard durch. Ist im Vorfeld eine Indikationsstellung unklar, erfolgt die Labordiagnostik nach ärztlicher Anordnung.

Danach führt der zuständige Arzt Anamnesegespräch und körperliche Untersuchung durch und veranlasst ggfs. weitere Diagnostik. Es folgen Indikations- und Diagnosestellung, Aufklärungsgespräch und ggfs. die Terminabsprache zur stationären Aufnahme. Abschließend wird der Patient der anästhesiologischen Prämedikationssprechstunde sowie der Aufklärung über die geplante Narkose zugeführt.

Notfallbereich

Der Notfallbereich der ZAD ist 24 Stunden am Tag durch speziell geschultes, hoch­motiviertes  Pflege- und Funktions­personal besetzt.
Für jede Fachabteilung bzw. Klinik ist außerdem rund um die Uhr eine Ärztin oder ein Arzt zuständig und jeweils eine Oberärztin oder ein Oberarzt in Rufbereitschaft, die die ambulante und stationäre medizinische Versorgung der Notfälle sicherstellen oder aber bei Bedarf eine Verlegung in eine Spezialklinik organisieren.
Im sogenannten „Schockraum“ des Notfall­bereiches und in den apparativ hoch­modern ausgestatteten angrenzenden Notfall­behandlungs­räumen werden auch vom Rettungs­dienst eingelieferte Schwerst­kranke (zum Beispiel nach Wieder­belebung/ Reanimation) oder Verletzte auf hohem Niveau inter­disziplinär behandelt.
Um der ver­antwortungs­vollen Aufgabe in einem stark frequentierten und sensiblen Bereich mit hohem Zeit- und Handlungs­druck gerecht werden zu können und die Erst­versorgung nach den neusten medizinischen Standards sicher­zustellen, finden außerdem regel­mäßige interne berufs­gruppen- und abteilungs­übergreifende Schulungen statt.

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